Nicht zu wissen, ob es heute reicht. Ob man essen kann oder warten muss.
Für viele geflüchtete Menschen am Ärmelkanal ist Hunger kein Ausnahmezustand, sondern tägliche Realität.
Provisorische Camps werden immer wieder geräumt. Zelte verschwinden, Habseligkeiten gehen verloren. Hilfeangebote brechen weg. Was bleibt, sind wenige feste Essensausgaben. Selbst zu entscheiden, wann und was man isst, ist für viele unmöglich geworden. Wer zu spät kommt, krank ist oder den Weg nicht schafft, steht mit leerem Magen da. Besonders Familien mit kleinen Kindern trifft das hart.
Was wir tun können:
Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Mobile Refugee Support (MRS) ermöglichen wir Lebensmittelpakete, mit denen Menschen selbst kochen können – unabhängig von Uhrzeiten, Warteschlangen oder Ausgaben. MRS nimmt die Bestellung der Menschen vor Ort entgegen und liefert die gewünschten Zutaten am nächsten Tag.
Selbst zu kochen heißt: nicht nur satt werden, sondern planen und teilen können. Ein Stück Alltag zurückgewinnen.



