Es ist kalt geworden in Deutschland, eisig kalt. Wie es jetzt wäre, sich bei diesem Wetter zu Fuß durch einen dichten, morastigen Wald kämpfen zu müssen? Das kann und möchte sich wahrscheinlich niemand von uns vorstellen. Und doch wagen Menschen diesen extrem gefährlichen Schritt – in der Hoffnung auf ein Leben in Sicherheit.
Auch mitten im Winter sehen sich Menschen auf der Flucht gezwungen, die Grenze zwischen Belarus und Polen zu überqueren. Diese ist gut gesichert, es finden regelmäßig gewalttätige Zurückweisungen statt und die Flüchtenden müssen nicht nur einen meterhohen elektrisch gesicherten Zaun, sondern auch ein Waldgebiet überwinden. In der langen Zeit im Wald leiden die Menschen unter Hunger, Durst und Kälte und sind oft vollkommen entkräftet und orientierungslos. Schrecklicherweise kommt es dabei auch immer wieder zu Todesfällen.
Um dieser furchtbaren Situation etwas entgegen zu setzen, arbeiten wir schon seit mehreren Jahren mit kleinen lokalen NGOs zusammen, die Menschen im Grenzwald versorgen. Mit „Podlaskie Ochotnicze Pogotowie Humanitarne“ (POPH) ist jetzt eine weitere tolle Initiative hinzugekommen!
Die Ehrenamtlichen von POPH stehen rund um die Uhr für Notrufe aus dem Wald zur Verfügung und versorgen monatlich rund 100 Menschen auf der Flucht mit Tee, Nahrung, Schuhen, Unterwäsche und grundlegender medizinischer Hilfe. Dadurch tragen sie im wortwörtlichen Sinne dazu bei, das Überleben der Flüchtenden zu sichern.
Damit POPH dies auch weiterhin tun kann, stellen wir ein halbes Jahr lang 1.000 EUR pro Monat für Notfall-Lebensmittelpakete zur Verfügung. Die Pakete enthalten u.a. Proteinriegel, Obstmus, Kekse und Nussmischungen.
Gemeinsam setzen wir uns so für Geflüchtete ein und du kannst mit deiner Spende dabei mithelfen!



