Kennst du dieses Gefühl, wenn der Magen leer ist und alles in dir sich nach einem einzigen Gedanken richtet: Essen? Die meisten von uns müssen das – zum Glück – nicht erleben. Für Olena dagegen ist Hunger seit ihrer Flucht vor dem Krieg in der Ukraine bitterer Alltag.
In Polen versucht sie, ihren schwerkranken Sohn und sich selbst zu versorgen. Oft ging sie hungrig schlafen. „Manchmal bekamen wir etwas aus einer Suppenküche, aber es war nie genug“, erzählt sie. Weil sie ihren Sohn pflegt, kann sie nicht arbeiten. Staatliche Hilfe? Kaum vorhanden. Viele Geflüchtete in Polen leben so am Rand der Existenz.
Jetzt, kurz vor Weihnachten, vermisst Olena ihre Heimat besonders. In der Ukraine gehören an Heiligabend traditionell zwölf Gerichte auf den Tisch. Dieses Jahr hofft sie, wenigstens Kutja, ihren geliebten süßen Getreidebrei, kochen zu können – der Duft von Mohn, Honig und Nüssen schenkt ihr für einen Moment das Gefühl von Zuhause.
Wir können helfen, dass Olena und andere Geflüchtete nicht hungrig schlafen gehen müssen. Mit unserem Projekt „Meals of Solidarity“ versorgen wir jeden Monat in Krakau Menschen mit Lebensmitteln. „Ich bin so froh, dass ich mir jetzt keine Sorgen mehr machen muss, ob wir morgen etwas zu essen haben“, sagt Olena.
Mit deiner Spende unterstützt du Menschen, die alles verloren haben – und schenkst ihnen etwas, das wir oft für selbstverständlich halten: eine warme Mahlzeit und ein Stück Würde. Bitte spende und hilf uns, den Tisch für Menschen auf der Flucht zu decken.



