
EIN AUFRUF ZUR SOLIDARITÄT IN DER KALTEN JAHRESZEIT
Mit dem nahenden Winter verschärft sich die Situation für Tausende Menschen auf der Flucht. An den europäischen Außengrenzen sind viele Menschen gezwungen, in provisorischen Lagern oder sogar unter freiem Himmel auszuharren. Am nordfranzösischen Ärmelkanal, entlang der Balkanroute in Serbien und Bosnien oder im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus fehlt es an ausreichendem Schutz vor der Witterung.
Viele schlafen in Zelten, unter notdürftigen Planen oder ganz im Freien. Mit den sinkenden Temperaturen werden Regen, Kälte und Schnee zu einer zusätzlichen Belastung. Auch die Camps auf den griechischen Inseln Samos und Lesvos sind dauerhaft unterversorgt.
Warme Kleidung, trockene Schuhe, Schlafsäcke und Zelte fehlen vielerorts. Für Menschen, die ohnehin unter schwierigen Bedingungen leben, kann der Winter damit zu einer unmittelbaren Gefahr werden.
Unsere Antwort: eine gemeinsame Winter-Sammelaktion
Bis zum 15. November sammeln wir in Berlin, Biesenthal, Dortmund, Hamburg, Hannover, Herzogenaurach, Ibbenbüren, Köln, Leipzig, Lüdenscheid und Würzburg dringend benötigte Hilfsgüter.

➔ sammelstellen
Bis 15.11. gibt es viele Sammelaktionen, auch in deiner Nähe.
Wir werden oft gefragt, warum wir keine Frauen- und Kinderkleidungen sammeln?
Das hat nichts damit zu tun, dass keine Frauen oder Kinder auf der Flucht sind. Kinder wachsen einfach
schnell aus ihren Kleidungsstücken heraus, so dass wir wir regelmäßig viel Kinderkleidung
gespendet bekommen – auch ohne spezielle Aufforderung. Mit Kleidung für Frauen verhält es sich ähnlich. Oftmals sortieren Frauen ihre Kleiderschränke viel eher aus, daher bekommen wir automatisch viel gespendet. So sind die Lagerräume mit diesen Sachen immer gut gefüllt.
Vor unseren Sammelaktionen fragen wir detailiert unsere Partnerorganisationen nach ihren Bedarfen ab und sammeln so wirklich nur das, was aktuell dringend von den Menschen auf der Flucht benötigt wird.
Unsere lokalen Partnerorganisationen stehen in direktem Kontakt mit Menschen auf der Flucht. Vor Ort verteilen sie Kleidung, Schlafsäcke und weitere dringend benötigte Hilfsgüter. Mit euren Spenden können wir diese wichtige Arbeit unterstützen und konkrete Hilfe dorthin bringen, wo sie dringend gebraucht wird.
➔ Hilf uns die Transportkosten zu bezahlen!
Wir arbeiten mit verlässlichen Transportunternehmen zusammen, die eure Sachspenden für uns an die EU-Außengrenzen bringen. Durch die gestiegenen Benzin- und Transportkosten kostet ein Hilfstransport mittlerweile rund 6.000 €. Deshalb sammeln wir über Betterplace auch Geldspenden. Mit deiner Spende hilfst du uns, die Transporte zu finanzieren und gezielt Dinge zu besorgen, die nicht oder nicht ausreichend gespendet wurden. Jede Spende, ganz unabhängig von ihrer Höhe, hilft uns dabei, unsere Transporte auf die Beine zu stellen und die benötigte Unterstützung dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird.
Hinter der Aktion stehen:
- Cologne Cares
- Grenzenlose Wärme
- Hardcore Help Foundation
- Hamburger Hilfskonvoi
- Hermine
- Herzo packt an
- Project Elpida
- Pink Pop
- Seebrücke Hannover
- Wir packen’s an



