Frauen und Kinder gehören zu den besonders vulnerablen Menschen auf der Flucht. Auch an der polnisch-belarussischen Grenze ist ihre Situation weiterhin sehr angespannt.
Viele der Frauen haben einen extrem schwierigen und belastenden Fluchtweg hinter sich. Sie sind mit ihren Kindern geflohen, einige waren während der Flucht schwanger, andere haben gerade erst ein Baby bekommen. Sie sind oft sehr traumatisiert. Einige erzählen von Gewalt, viele wirken erschöpft und zurückgezogen.
Jetzt warten sie in Polen in Haftzentren auf internationalen Schutz. Die Aussetzung des Asylrechts an der belarussischen Grenze soll für besonders schutzbedürftige Menschen wie Schwangere, unbegleitete Minderjährige oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ausgenommen sein. Die Asylverfahren dauern jedoch lange. In dieser Zeit leben sie in großer Unsicherheit und sind auf Unterstützung angewiesen.
Was die Frauen neben einer sicheren Umgebung zunächst brauchen, sind ganz grundlegende Dinge: Lebensmittel, Windeln, Babypflege. Sie benötigen außerdem eine bessere und ausgewogenere Ernährung.


„Nach allem, was hinter mir liegt, wünsche ich mir für mein Kind eigentlich nur einen sicheren Ort und genug zu essen“, erzählt eine Mutter unserem Partner. „Mehr brauche ich im Moment nicht.“
Unsere Hilfe kann die politische Situation nicht lösen. Aber sie kann dort etwas bewirken, wo Unterstützung unmittelbar gebraucht wird: im Alltag einer Mutter, die Windeln für ihr Baby braucht, oder bei einer schwangeren Frau, die nach langer Flucht wieder ausreichend essen kann.
Wir bringen mit unserer polnischen Partnerorganisation regelmäßig Kleidung, Nahrungsmittel und Hygieneprodukte in die Haftzentren. Spende jetzt für geflüchtete Frauen und Kinder in Polen, damit wir ihnen zumindest grundlegende Dinge bereitstellen können. Wir sagen vom Herzen DANKE!



