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Ukraine: Zwei warme Mahlzeiten pro Woche reichen nicht!


Im Juli 2026 waren die russischen Angriffe auf die Ukraine so intensiv wie seit Langem nicht mehr. Nach Angaben der Vereinten Nationen war der Juli der tödlichste Monat für die Zivilbevölkerung seit mehr als vier Jahren. Auch im August gingen die Angriffe unvermindert weiter.

Gleichzeitig leben Millionen Menschen weiterhin als Binnenvertriebene in der Ukraine oder als Geflüchtete in den Nachbarländern. Ihnen fehlt es oft an ganz grundlegender Versorgung: einer warmen Unterkunft, ausreichend Lebensmittel, Kleidung oder Hygieneartikel.

Wir packen’s an steht seit Beginn des Krieges an der Seite der Menschen in der Ukraine und aus der Ukraine. Anfang des Jahres konnten wir dank zahlreicher Spenden 100 Tonnen Heizpellets nach Kiew schicken und damit Krankenhäuser mit Wärme versorgen. Gemeinsam mit „Pankow hilft“ haben wir im Juli Hilfsgüter in die ukrainische Stadt Riwne gebracht. 360 Boxen mit Kleidung, Schuhen und Hygieneprodukte kamen dort direkt den Menschen zugute, die sie dringend benötigen.

Viele Roma in der Region leben bereits seit Langem unter schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen und sind von Armut, Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung betroffen. Seit Beginn des Krieges haben zudem zahlreiche Roma aus umkämpften oder besetzten Gebieten der Ukraine in Transkarpatien Schutz gesucht – häufig bei Verwandten und Bekannten in den dortigen Roma-Gemeinschaften. Dadurch ist auch der Bedarf an Lebensmitteln, Wohnraum und weiterer Unterstützung deutlich gestiegen.

Die Situation wird zusätzlich dadurch erschwert, dass viele Roma keine gültigen Ausweisdokumente besitzen. Dadurch können sie weder die Grenze überqueren noch staatliche Unterstützung erhalten oder legal arbeiten. Ihre Versorgungslage ist entsprechend prekär.

Die Menschen und Initiativen vor Ort versuchen, die besonders bedürftigen Menschen mit Lebensmitteln zu unterstützen, doch die verfügbaren Mittel reichen kaum noch aus: Inzwischen können nur noch etwa zwei warme Mahlzeiten pro Woche ausgegeben werden. Für viele Familien bedeutet das, dass sie nicht ausreichend zu essen haben und nicht wissen, wie sie ihren Alltag bewältigen sollen.

Gemeinsam mit unseren polnischen Partnern wollen wir deshalb schnell helfen und einen Hilfstransport mit Lebensmitteln und weiteren dringend benötigten Hilfsgütern nach Transkarpatien schicken. Für diesen Hilfstransport brauchen wir deine Hilfe! Spende jetzt.

Vielen Dank, dass du mit uns an der Seite der Menschen in und aus der Ukraine stehst.

Dringender Hilferuf aus Transkarpatien, Ukraine, Wir packen's an