PRESSEMITTEILUNG
04. August 2023
 
Wir packen's an e.V.
 
 

Pressemitteilung: Wir packen's an unterstützt Überlebende des Bootsunglück vor Pylos und finanziert Essensversorgung für 600 Menschen auf Lesvos

 

Griechenland ist ein wahrer Traumurlaub für einige, doch für viele Flüchtende ein Ort voller Leid. Das Bootsunglück vor Pylos vor wenigen Wochen mit rund 600 Toten, darunter allein etwa 100 Kinder, ist eine der größten Schiffstragödien des Mittelmeers und ein Sinnbild für die Not, die Schutzsuchende auf dem Weg ihrer Flucht erleiden müssen. Kaum noch Erwähnung finden die 104 Überlebenden, die ins Camp Malaska, ca. 40 Kilometer von Athen, transferiert wurden und dort nun ihre Asylverfahren abwarten müssen.

 

Der Hilfsverein "Wir packen’s an" aus Bad Freienwalde ist in der Lage, einigen der Überlebenden direkte Nothilfe zukommen zu lassen, denn die traumatisierten Überlebenden werden nicht ausreichend versorgt. Einige trugen noch Tage nach ihrer Rettung, die gleiche Kleidung.

 

Gemeinsam mit der Partnerorganisation "Hope Café Athens" stattete "Wir packen's an" sie mit einem Grundpaket aus Sommerkleidung, Schuhen, Küchenutensilien, Besteck und Lebensmitteln aus, was den Schutzsuchenden in der ersten Zeit helfen wird. Darüber hinaus wird eine monatliche Unterstützung mit Nahrung und Hygieneartikeln durch das "Hope Café" geplant.

 

"Diese Gruppe ist durch ihr immenses Trauma miteinander verbunden. Doch ihre Positivität ist bewundernswert, besonders wenn man bedenkt, dass sie erst vor wenigen Wochen dem Tod ins Auge blickten", erzählt das Team des "Hope Cafes".

 

Seit der Wahl der rechtskonservativen Regierung spitzt sich die Situation für Geflüchtete in Griechenland weiter zu. Neben den furchtbaren Zuständen auf dem Mittelmeer und den hygienischen und infrastrukturellen Problemen der Auffanglager kommen nun weitere Bedrohungen auf die Schutzsuchenden hinzu: Hunger und Hitze.

 

Die griechische Regierung versucht immer wieder mit kontroversen Maßnahmen, Geflüchtete zum Gehen zu zwingen. Seit Mai betrifft das nun etwa 600 Menschen auf der Insel Lesbos, darunter auch viele Ältere und Kinder, deren Essensversorgung gestrichen wurde. Auch hier half "Wir packen’s an" schnell und unkompliziert mit einer Spende von 5.000 € an die "Doro Blancke Flüchtlingshilfe", die wöchentlich Lebensmittel und Trinkwasser an die Betroffenen vor Ort verteilt. Damit konnte der gemeinnützige Verein bereits 424 Menschen mit Lebensmitteln und Wasser versorgen, darunter auch 103 Familien.

 

Jedoch ist die Notlage auf Lesbos damit leider noch nicht vorbei. Auch in den kommenden Wochen müssen die grundlegendsten Bedürfnisse dieser Menschen durch Hilfsorganisationen versorgt werden.
 

 

 

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Kai Wittstock
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