PRESSEMITTEILUNG
7. Februar 2023
 
Wir packen's an e.V.
 
 
Pressemitteilung: Katastrophe nach der Katastrophe - Wir packen’s an unterstützt Menschen auf der Flucht in der Erdbebenregion

Schwere Erdbeben erschüttern die Grenzregion Türkei und Syrien. Das Erdbebengebiet ist Zufluchtsort von Millionen Geflüchteten unter prekären Bedingungen auf Grund des Bürgerkrieges in Syrien. Es sind die vergessenen Geflüchteten, die besonders in Folge des Ukraine Krieges total in den Hintergrund traten. Über Nacht sind erneut tausende Menschen obdachlos geworden und der Winter droht nun alles zu verschärfen. Wir packen’s an hat sich entschlossen, die Menschen gerade jetzt nicht allein zu lassen, sondern tatkräftig zu unterstützen.

-       Verein steht in Kontakt mit lokalen Organisationen
-       Um die größte Not zu lindern startet eine Spendenaktion
-       Fokus ist Unterstützung der betroffenen Binnengeflüchteten in Syrien


„Hilfe und Unterstützung zu leisten in der Erdbebenregion ist eine Herausforderung!“ so Vorstandsmitglied Lisa Clara Burger. „Es gibt kaum Zugang zu den betroffenen Regionen, denn die Grenze zu Syrien ist dicht. Wir stehen aber in engem Kontakt mit lokalen Organisation, die vor Ort Hilfe leisten. Wir werden uns auf die Hilfe von Binnengeflüchteten in Syrien fokussieren, denn sie sind vom Erdbeben besonders hart betroffen. Sie wohnen entweder in baufälligen Gebäuden oder unter sehr schlechten Bedingungen in großen Geflüchtetenlagern. Tausende sind nun über Nacht obdachlos geworden und es ist damit zu rechnen, dass die Zahl derjenigen, die in provisorischen Lagern unterkommen müssen, weiter steigen wird.“ so Burger weiter.


Der Verein hatte bereits 2020/2021 einen Truck mit Hilfsgütern nach Syrien/Rojava geschickt. Im Verein selbst sind kurdische Menschen aus Syrien aktiv. Die winterlichen Bedingungen verschärfen die Rettungsarbeiten in der Region. Bereits einige Tage vor dem Erdbeben warnten Hilfsorganisationen vor einer humanitären Katastrophe aufgrund von eisigen Temperaturen und Schneestürmen. Von dem schweren Erdbeben betroffen sind vor allem die Städte Amed, Malatya, Urfa, Semsur, Dilok und viele andere Regionen, die Städte Adana, Hatay, Kilis, Osmaniye und Kayseri in der Türkei sowie die Regionen Cizre, Euphrat und Shehba im Norden und Osten Syriens.


„Unser Vereinszwecks ist ‘Hilfe für Menschen auf der Flucht’ zu leisten. Dem fühlen wir uns auch jetzt verpflichtet.“ sagt der Geschäftsführende Vorstand Axel Grafmanns. „Seit 2020/2021 haben wir die Region im Blick und schickten schon damals einen 40 t Truck mit Hilfsgüter in ein kurdisches Geflüchtetenlager in Nordsyrien. Es ist eine Schande, dass wir das Elend des Bürgerkrieges in Syrien einfach so hinnehmen, ein Versagen der gesamten Weltpolitik! Jetzt haben wir die Katastrophe nach der Katastrophe und der Winter droht. Wir werden unser Mögliches tun, auch unter diesen Bedingungen Unterstützung für Schutzsuchende zu ermöglichen und sammeln deshalb Spenden für Menschen, die nichts mehr haben.“ beschreibt Grafmanns die Vorgehensweise des Vereins.


Der Verein wird vorerst nicht direkt selbst vor Ort aktiv sein oder Hilfstransporte schicken, weil es schlicht nicht möglich und sinnvoll ist, momentan in dieser Art und Weise Hilfe zu leisten. Die Unterstützung erfolgt also über Partnerorganisationen, die finanziell gestärkt werden sollen. Ein Sondierungsteam recherchiert gerade das Mögliche aus der Vereinszentrale im brandenburgischen Biesenthal.

 

Für Interviewanfragen oder weitere Informationen kontaktieren Sie:

Axel Grafmanns
+49 160 189 6271

presse@wir-packens-an.info


Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV
Angaben gemäß § 5 TMG

 

Vorstand:
Miriam Tödter (Vorsitzende des Vereins)
Ronja Ruzicka (Stv. Vorsitzende des Vereins)

Gerhard Sander (Schatzmeister)
Axel Grafmanns (Geschäftsführender Vorstand)

 
 
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